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Sehr geehrter Herr Hammerl,

obwohl schon wieder, scheinbar rasend schnell, viel Zeit ins Land gegangen ist, möchte ich nicht versäumen, mich bei Ihnen auf diesem Wege für die wiederholte Neuauflage der Ausstellung Ihrer Bilder in unserer Villa zu bedanken. Der Dank gilt auch Ihrer Frau, die fleißig geholfen hat, die Bilder von A nach B zu transportieren.

Aber wir möchten uns nicht nur mit Worten bedanken, sondern die Bilder auf unserer Internetseite einem großem Publikum zur Ansicht präsentieren.

Wenn ich die Bilder betrachte, kommt mir ein chinesisches Sprichwort in den Sinn, welches lautet: „Wenn man einem Menschen ins Gesicht sieht, sieht man sein Herz.“ Ich würde es gern ein wenig umformulieren, denn ich finde, wenn man Ihre Bilder sieht, schaut man in Ihr Herz.

Schon die Auswahl der Ölfarben und der Motive sprechen dafür, ebenso, so empfinde ich es, die detailgetreue Beschäftigung bei der Umsetzung.

Die so dargestellten vier Jahreszeiten vom Schloss und Dom in Merseburg schmücken den Treppenaufgang in der Frühförder-und Beratungsstelle der Lebenshilfe Merseburg gemeinnützige Gesellschaft mbH, ehemals Villa Eichhorn in der Lauchstädterstr. 11 in Merseburg, ebenso wie der Rabenkäfig und der Schlosshof.

Die Reise durch die Schlösser und Burgenlandschaft im Saalekreis führt vorbei an der Burg Querfurt, der Dorfkirche in Atzendorf und an der Burg Wettin, weiter zur Burg Giebichenstein und dem Moritzburgring in Halle.

Aber auch Burgen, Schlösser und Kirchen aus benachbarten Landkreisen sind bildlich dargestellt. So zum Beispiel Luthers Taufkirche in Eisleben, das Schloss in Allstedt, der dicke Wilhelm in Neuenburg und das Schloss in Goseck.

Besonders gefallen mir zwei Bilder von der Neumarktbrücke in Merseburg, einerseits mit der Kirche im Hintergrund und auf der anderen Seite sieht man das Merseburger Schloss mit dem Bootsanleger auf der Saale.

In dem ehemaligen Salon der Familie Eichhorn haben ihre gemalten Bilder aus Italien, genau aus Venedig und Burano ihren Platz gefunden.

In einem anderen Raum zieren wunderschöne bunte Blumen- und Landschaftsbilder die Wände.

Wobei mir ein anderes Sprichwort an dieser Stelle passend erscheint: „ Wir haben nicht unsere Heimat gern, weil sie schön ist, sondern sie ist schön, weil sie unsere Heimat ist.“

Ich finde, dass das sie das in Ihren Bildern zum Ausdruck bringen.

Lieber Herr Hammerl, ich habe mir Ihre Ausstellung im Klinikum Merseburg angesehen und freue mich für Sie über die Möglichkeit, dass Sie auch in Querfurt die Möglichkeit haben, Ihre Bilder der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Viele Grüße übermitteln Sie bitte an Ihre Frau von mir und ich würde mich freuen, wenn die Stadtführer/innen die Villa Eichhorn als Bereicherung in ihr Programm mit aufnehmen würden. Ich finde, sie gehört zur Geschichte von Merseburg dazu und ist absolut sehenswert.