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Mit ihrer ersten Satzung hat sich die im Jahr 1958 gegründete Bundesvereinigung „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind“ gegründet.

Diese Vereinigung hat sich zur Aufgabe gestellt, alle Maßnahmen und Einrichtungen, die eine wirksame Lebenshilfe für geistig Behinderte aller Altersstufen bedeuten“ zu fördern.

Zusammen mit Fach – Leuten wollten Sie ihren Kindern helfen, damit sie ein besseres Leben haben.

1990 hat die Lebenshilfe ein Grundsatz - Programm geschrieben. Darin steht, dass Menschen mit Behinderung Hilfe und Schutz bekommen sollen, damit sie so selbstständig wie möglich leben können.

In dem Jahr 1991 wurde der Verein der Lebenshilfe in Merseburg gegründet. Einige Jahre später, im Jahr 2005, gründete der Verein der Lebenshilfe Kreisverband Merseburg eine Gesellschaft.

                        Die Lebenshilfe gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Diese gemeinnützige Gesellschaft der Lebenshilfe Merseburg besteht aus mehreren Bereichen.

Dazu gehören:

  • Ein  Wohnheim „Haus am Hügel“ an einer Werkstatt für behinderte Menschen,
  • Ambulant betreutes Wohnen,
  • Eine integrative Kindertagesstätte „Kinderland“ 
  • Eine interdisziplinäre Frühförder-und Beratungsstelle.
  • Ein Frauen-und Kinderschutzhaus in Merseburg. Die Trägerschaft des Hauses hat die Lebenshilfe Merseburg gemeinnützige Gesellschaft mbH  am 01.01.2017 übernommen.
  • Einen Fahr-Dienst.

Die Kinder mit Behinderungen werden mit dem Fahr-Dienst am Morgen in den Kinder-Garten gefahren.

Am Nachmittag werden sie mit dem Fahr-Dienst wieder nach Hause gebracht. Sie können ihren Rollstuhl mitnehmen. Sie müssen den Fahr-Dienst nicht bezahlen. Sie bekommen Hilfe vom Sozial-Amt.

Interdisziplinäre Frühförder-und Beratungsstelle der Lebenshilfe Merseburg:

Ein Arzt untersucht, ob ein Kind eine Behinderung hat. Und ob das Kind Hilfe von einem Arzt braucht. Oder ob das Kind eine Therapie braucht. So spricht man das: teer a pi.

Hilfe und Therapie gibt es hier: in einer Früh-Förder-Stelle für kleine Kinder. Eltern können dort hingehen. Damit ihre Kinder gute Hilfe bekommen.  Heil-Pädagogen und Therapeuten helfen dort den Kindern und ihren Eltern. So spricht man das: teer a poit.

Wenn Sie die Adresse wissen wollen: Sie können einen Kinder-Arzt fragen. Oder ein Amt in der Stadt.

Oder bei der Früh-Förder-Stelle.

Das Ziel ist: Die Behinderung von einem Kind wird mit der Hilfe besser.

 

Der Integrative Kinder-Garten mit dem Namen „Kinderland“ der Lebenshilfe Merseburg

Für kleine Kinder gilt:

Sie können zusammen mit Kindern ohne Behinderung in den Kinder-Garten gehen. Wir haben einen besonderen Kinder-Garten. Er heißt Integrative Kindertagesstätte. Behinderte Kinder bekommen dort mehr Förderung.

Das Wohn-Heim mit dem Namen „Haus am Hügel“ in der Stadt Leuna

Das Wohn-Heim ist ein großes Haus. Dort wohnen 39 Menschen mit Behinderungen zusammen. Jeder hat ein eigenes Zimmer. Betreuer helfen den Bewohnern. Sie können viele Sachen nicht alleine.  Sie müssen das Wohn-Heim bezahlen. Wenn sie zu wenig Geld haben: Die Sozial-Hilfe bezahlt das Wohn-Heim. Die Bewohner erhalten immer ein Taschen-Geld. Die Bewohner arbeiten in einer Werkstatt.

 

Die Werkstatt für Menschen mit Behinderung

Für Menschen mit Behinderung gibt es besondere Arbeits-Plätze. Wenn sie nicht in einer Firma arbeiten können. Die Arbeitsplätze sind in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. In der Werkstatt bekommen sie Förderung. Für die Arbeit. Und für sich selbst. Sie bekommen Gehalt für ihre Arbeit. Die Fahrt zur Werkstatt ist umsonst. Und Mittag-Essen in der Werkstatt auch.

Die Werkstätten befinden sich in den Orten Bad Dürrenberg und in Horburg. Auch in Merseburg gibt es eine Werkstatt.

Das Ziel von der Arbeit in der Werkstatt ist:

Menschen mit Behinderungen sollen danach eine Arbeit in einer Firma bekommen. Wenn sie das wollen. Und wenn sie das können.

Betreutes Wohnen

Manche Menschen wohnen in einer eigenen Wohnung. Aber sie können nicht alles alleine machen. Weil: Sie haben eine Behinderung. Der Staat hilft ihnen: Sie bekommen einen Betreuer. Der Betreuer kommt oft zur Wohnung. Und hilft ihnen.

Zum Beispiel: beim Waschen. Oder beim Einkaufen. Oder beim Briefe-Lesen.

Frauen-und Kinder-Schutz-Haus in Merseburg

In diesem Haus sind Frauen und Frauen mit ihren Kindern. Sie wurden von anderen Menschen geschlagen und verletzt. Oder: ihnen wurde mit Gewalt gedroht. Sie brauchen Hilfe.

Sie erhalten in dem Haus Schutz vor Gewalt. Die Frauen und Kinder bekommen von Fach-Leuten Hilfe und Beratung. Sie können in dem Haus wohnen. Und bekommen zu Essen und zu Trinken.

Ziel ist:  den Frauen und ihren Kindern zu helfen. Damit sie in ihrem Leben selbst bestimmen können.

Ohne Angst vor der Gewalt. In einer eigenen Wohnung.

 

 

Textquellen:

  • teilweise  zitiert aus Bundesministerium für Arbeit und Soziales Rat-Geber für Menschen mit Behinderungen
  • teilweise zitiert aus Das Grundsatzproramm der Bundesvereinigung Lebenshilfe