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Es war ein Wechselbad der Gefühle und des Wetters.

Ja, genau so war es, mal tröpfelte es vom Himmel, mal lief eine Träne über die Wange.
Die Umgebung war spitze. Man hatte einen Ausblick über den Geiseltalsee, blickte an den Fässern vorbei und sah die freudigen Kinder spielen.
Auf dem Campingplatz angekommen suchten sich die Erzieher mit ihren Kindern die jeweiligen Fässer aus und verstauten die Sachen. Dann wurde erst mal auf den tollen Tag angestoßen.
Die Erzieher und Kinder haben ein schönes Programm einstudiert, und jedes Kind durfte sich präsentieren, zeigen, was es kann. Der eine mehr, der andere weniger :).
Nun waren die schweren Stunden gekommen.... die Erzieher haben für jeden einzelnen einen super gereimten und individuellen Text vorbereitet und vorgetragen. Jeder erhielt seinen persönlichen Text, sein Portfolio und die gesammelten Bastelwerke der Jahre. Dazu gab´s noch einen Glücksstein. Jana hatte für ihre fünf davonfliegenden ehemaligen Mäusekinder ein persönliches Geschenk übergeben, eine Gruppenbild der ehemaligen Mäuse mit ihr.
Nun kam nochmal ein schwerer Moment. Die Erzieher bekamen ihr Geschenk überreicht. Die beiden Elternvertreter bekamen auch kaum ein Wort heraus, aber ich denke, in dem Augenblick hat der Moment alles gesagt. Nun darf Katja sich intensiv um die Pflege der davon fliegenden Spatzenblumen bemühen. Aber die Pflege wurde ihr leicht gemacht. Über ihre blitzenden Glitzeruhren haben sie sich mega gefreut und stolz jedem Nichtwissenden gezeigt. Und wenn du dich fragst, was da so besonders ist... das Spatzenlogo ist als Hintergrund.
Nun wurde der gemütliche Teil eröffnet. Ach nein, stimmt nicht... die Kinder haben noch einen Zuckertütenbaum entdeckt, und da mussten wir nun schnell hin eilen, damit er nicht selbstständig geleert wird :) Ja, Julian war der Einzige vor Ort, der noch ein Jahr bei den Spatzen bleibt, und er war natürlich etwas traurig, aber er hat auch eine, kleinere Zuckertüte bekommen.
Aber jetzt... es wurde Fußball gespielt, Ringe werfen, Dosentelefon, Dosen werfen und einfach nur Blödsinn gemacht. Die Eltern begannen den Grill anzuheizen und das Speisen ging los. Nach und nach nahm sich jeder was und füllt den Bauch.
Zu später Stunde verabschiedete sich ein Teil der Eltern und sie verließen den Festplatz, und die Kinder blieben ALLE da. Auch wenn der ein oder andere vorher Kritik äußerte wegen dort übernachten, begeisterte ihn die Kulisse. Fass Nummer eins war das Letzte, was zu Bett ging. Heißt aber nicht, dass die anderen Kinder schon schliefen.
Einige Eltern saßen mit den Erziehern noch bis in die Nacht zusammen und ließen die Jahre Revue passieren. Um Mitternacht hatten wir noch ein Geburtstagskind der älteren Garde, welches dank vieler Kindergartengeburtstagslieder HOCH geheißen wurde.
Am nächsten Morgen kamen die Eltern wieder alle, um die Kids abzuholen. Sie saßen mit den Erziehern gemütlich beim Frühstück zusammen. Als sie dann nach und nach fertig waren, ging es ans Einpacken, Abdekorieren, Aufräumen und zusammen packen. Und jeder ging seinen Weg nach Hause.
Die Kinder hatten aber nun Angst, dass sie sich  nun das letzte Mal gesehen haben.... total süß.

Ich fand es ein total gelungenes Abschlussfest, und der Kontakt mit allen Erziehern war super.

J. Gauglitz
(Mutti von Finn)